Inzwischen war das unser dritter FunnyTrail und es werden wohl noch ein paar folgen. Wir geben es zu: Wir sind überzeugt und freuen uns über die immer wahnsinnig gute Zeit mit Fredl, Organisator des Schwarzach Trail Salzburger Land und wirklich vielen anderen Lauf-verrückten Menschen. Allerdings denken das unsere Beine, mit denen wir heute fast kaum aus dem Bett kamen eher weniger. Es liegt wieder ein langer Weg vor uns, wenn wir all die Projekte dieses Jahr so verwirklichen wollen, wie wir es wollen. Allen voran der Transalpine Run – richtig gelesen: Wir sind dabei in diesem Jahr. Aber zurück zu Fredl und seinem FunnyTrail. Treffpunkt ist Schwarzach am vergangenen Samstag (01.04.) auf dem Marktplatz. Eben dieser ist gut gefüllt um 10:00 Uhr – es stehen 37 Läuferinnen und Läufer dort. Und natürlich vier Pfoten.

Streckencheck Schwarzach Trail Part One beim Funny Trail

Wir laufen durch Schwarzach und biegen dann auf die Straße Richtung Goldegg ab. Es geht in hohem Tempo bergauf. Wie immer. Aber bei den ganzen Laufraketen kein Wunder. Wir laufen hinterher. Wie immer. Dann biegen wir wieder ab. Forststraße Richtung Reitstall und dann ab in den Wald. Die Gruppe ist schon etwas auseinander gezogen. Kommt mir gerade vor wie damals vor einem Jahr beim Rennen. Aber wir freuen uns, dass wir dabei sind. Erster Treffpunkt ist oben auf einem kleinen Stück Straße, wo wir dann pausieren und die ersten Gruppenbilder schießen. Und dann geht es weiter über einen schönen Trail in Richtung Goldegger See. Wir sind flott unterwegs, Wu und mir wird bewusst, dass ein noch wirklich langer Weg vor uns liegt. Aber das wird schon. Die Motivation passt.

Bunter Haufen in Goldegg

In Goldegg fallen wir wie ein bunter Haufen Verrückter ein – aber das dürften die Goldegger schon gewohnt sein. Nur das wir dieses Mal rund sechs Wochen zu früh dran sind. Das Rennen ist doch erst Ende Mai. Die Teilnehmerzahlen bei unserem heutigen Lauf würden aber auch schon eine andere Vermutung zulassen. Cool. Durch Goldegg durch, nehmen wir dann Kurs in Richtung Böndlsee auf. Für Scherze bleibt immer Zeit, für Fotos auch. Ein fantastischer Tag. Wir laufen ähmmm gehen die Straße zur „ersten Verpflegungsstation“ hinauf. Es ist steil, dass hatte ich verdrängt. Es würde noch steiler werden, denn der „Heartbreak“-Uphill folgt noch. Ich versprach Wu, dass er sich gleich auf etwas freuen könne. Vorher versammeln wir uns aber erst einmal wieder und pausieren. Fredl erzählt uns ein paar Details zum Ablauf beim Schwarzach Trail. Leider sind wir dieses Jahr nicht dabei, hören aber gerne zu. Außerdem gibt es schon einen Ausblick auf 2018.

Steil, steiler, Heartbreak-Uphill

Und dann nähern wir uns der gefürchteten Wiese. Und landen auf allen vieren. Dann noch ein paar Stufen über den kleinen Übertritt. Geschafft – was für ein Gemetzel. Zur Erholung folgt eine Forststraße. Gerade so steil, dass laufen schwer fällt, also gehe ich. Wu weiter vorne auch. Und einige andere auch. Dann setzt sich die Gruppe am flachen Stück wieder in Bewegung. Wir treffen uns bei einer der Kehren. Fotosession und Pause. Dann geht es in drei Kehren über die Forststraße hinauf zu unserem heutigen höchsten Punkt, der Hirtenkappelle. Ein wunderschönes Plätzchen, dass wir zur ausgiebigen Pause nutzen. Und dann geht es ab auf einen längeren Downhill zurück nach Goldegg-Weng. Kehre um Kehre, Abkürzung um Abkürzung und schlussendlich über die Straße direkt in die Garage von Georg. Bier und Radler stehen schon bereit. Was für ein Service und was für ein Tag. Mit 23 Kilometern und 1200 Höhenmetern auch ein perfektes Training, nach den gestrigen 14 Kilometern mit 800 Höhenmetern. Und heute? Ja wir werden mal versuchen laufen zu gehen.