Sinnbildhaft für den gestrigen 3. Run with Wusaonthemountain(s) Lauf (30.07.) war wohl unsere Nationalitätenvielfalt, verbunden durch eine Leidenschaft: das Trailrunning in den Bergen. Mit diesem gestrigen 3. Lauftreff zu dem wir eingeladen haben, zog es erstmalig 18 Leute nach Werfen. Erstmalig eine so große Gruppe und erstmalig mit so vielen neuen Gesichter. Ganz besonderen Besuch hatten wir aus Frankfurt. Daniel und Nico legten ihr Trainingswochenende bei uns daheim ein und leisteten ganz liebe Gesellschaft. Und dann trafen wir, natürlich wieder überpünktlich, auf die Teilnehmer unseres Lauftreffs im Markt Werfens. Mit all unseren bunten Laufklamotten, boten wir offensichtlich schon fast eine Attraktion, so wie die Leute um uns herum schauten. Mit dabei waren also Daniel, Tobi, Marius, Markus, Harald, Thomas A., Thomas F., Esther, Sarah, Lisa, Laetitia, Barbara, Felix, Kili, Helmut, Rupi, Wu und ich – sowie acht Pfoten mit Nico und Luke. Deutschland, Frankreich, Niederlande und Österreich – eine bunte Mischung der verschiedenen Dialekte.

Übers Feuersengköpfl auf die Ostpreußenhütte

Das „Warmlaufen“ haben wir uns gespart und sind direkt einmal von Werfen auf das Feuersengköpfl gestartet – kurz knackig und die ersten 300 Höhenmeter hatten wir im Sack. Allerdings hatten wir wohl den Pool vergessen, in den wir uns alle hätten schon rein legen können. Es war sauheiß. Also weiter einen kleinen Downhill, um dann in Richtung Dielalm kurz über die Straße und dann den steilen Trail hinauf zu steigen. Der Schweiß floss, die Freude stieg und wir schraubten uns Stück für Stück nach oben. Immer wieder warteten wir zusammen – immer voran natürlich unsere Hunde.  Und dann erreichten wir auch schon die Dielalm. Ab dieser ging es dann über Trails und Forststraßen nicht mehr ganz so steil voran, aber mit dieser Gruppe hätten wir so manches Rennen gewinnen können. Und trotzdem waren wir eine Gruppe, alle gemeinsam, alle Leistungsklassen. Einfach wunderbar – wie wir gemeinsam in Richtung Ostpreußenhütte liefen. Ab dem Koasonger (hier hörten wir dann die ersten „Ahhhhhhs“ und „Ohhhhhhs“, weil man hier einfach einen grandiosen Ausblick auf die umliegende Bergwelt hat) und dann wurde es für ein Stück auch wieder laufbarer. Wir sammelten uns kurz und gingen die letzten Meter hinauf zur Ostpreußenhütte an. Babsi erwartete uns schon. Die Getränke flossen, bevor wir uns auf den weiteren Weg aufmachten.

Auf das Gamskarkögerl und weiter auf den Floßkogel

Und dann folgte der wirklich spannende Teil des Tages. Die steilen Serpentinen hinauf auf das Gamskarkögerl (2014m) – die Sonne heizte uns ein, aber wir kamen richtig zügig oben an und versammelten uns am Gipfelkreuz. Mit 1600 Höhenmetern eine recht gute Tagesbilanz und trotzdem schickten wir noch unsere schnelle Gruppe weiter auf den Floßkogel. Wu wartete leider bereits auf der Ostpreußenhütte, weil er den Fuß doch zu viel beansprucht hatte. Und während wir der schnellen Gruppe zuschauten, wie sie in Richtung Floßkogel (2437m)  liefen, genossen wir in der Sonne den Gipfel und die Aussicht. Nach einer Weile genossen wir dann den Downhill und die Aussicht auf kalte Getränke zurück auf der Hütte. Wu wartete bereits, dann trudelten wir ein und schlussendlich auch die „Floßkogel„-Gruppe. Die Getränkebar wurde geplündert und der Sonnenbrand gefördert.

Ein Downhill über die Sonneckalm

Und zur Freude aller, ging es die 1200 Höhenmeter bergab mit einigen Stopps. Eine kleine Abzweigung hier und da, über richtig geniale Trails hinab zur Sonneckalm – keine Ahnung, warum ich (Sa) hier noch nie gelaufen bin. Es schien allen zu gefallen und auf der Sonneckalm wurden noch mal die Wasservorräte aufgefüllt. Ein Stück über die Straße und auf direktem Weg über den Sound of Music Trail hinunter in das Getümmel des Werfener Seifenkistenrennens.

Was für ein Tag, was für eine Gruppe. Ein so bunter und lieber Haufen Personen mit einer Leidenschaft. Spontan fungierte unsere Wohnung dann nach dem gemeinsamen Nachmittag-/Abendessen im Reitsamer Hof (Danke das Ihr uns abermals so spontan Platz eingerichtet habt) zu einer Art Jugendherberge um. So richtig mit Isomatten und und und. Markus, Laetitia, Felix und Barbara haben unser Wohnzimmer für eine Nacht belagert. Das Gästezimmer war natürlich nach wie vor für Daniel reserviert… ein tolles gemeinsames Essen und anschließend auch noch tolle Gespräche vorm Schlafengehen. Diesen Tag haben wir definitiv ausgenutzt und freuen uns schon jetzt auf den kommenden Lauftreff.

Ein ganz besonderer Dank gilt auch Ester aus den Niederlanden, die zufällig hier auf Urlaub war, unseren Blog kannte, noch nie in den Bergen gelaufen ist und so spontan den Mut hatte dabei zu sein. Tolle Leistung mit der Du Dich nicht verstecken brauchst!

Insgesamt waren es dann 25Km und 1x 1600HM und für die anderen dann 2000HM. Und Danke an die lieben Fotografen deren Bilder wir alle nutzen durften, da unsere Kamera leider den Geist aufgegeben hat. Und wir dann nur noch mit einer Kamera unterwegs waren.

DANKE auch an den Rest der Truppe. GEMEINSAM haben wir einen BESONDEREN Tag aus diesem Lauftreff gemacht.