Die Rennsaison rückt näher und startet in weniger als zwei Wochen mit dem Schwarzacher Ultra für mich und endet quasi mit dem Transalpine Run im September. Obwohl wir Ende Oktober dann auch noch mal nach Frankreich zum Festival des Templiers abhauen. In jedem Fall müssen auch wir deutlich mehr Kilometer spulen und auch mal an mehreren Tagen durchgehend laufen, um die Belastungen gewohnt zu werden. Also haben wir an diesem Pfingstwochenende einen 3er-Block absolviert und liegen nun auf dem Sofa. Für die heutige Laufrunde hatten wir Besuch von Dominik und gar nicht mal so schlechtes Wetter wie angekündigt. Wir hatten uns eine Runde zum und auf das Wetterkreuz überlegt. In diesem Jahr waren wir noch gar nicht dort oben.

Einmal Wetterkreuz bitte.

Also trafen wir uns bei uns in Werfen und liefen gemeinsam runter an die Salzach und an dieser entlang bis nach Bischofshofen. Der sicherlich nicht ganz so spannende Teil war das. Mit acht Kilometern aber sicher der Teil, den wir zum einlaufen perfekt nutzen konnten. In Bischofshofen ging es dann über die Fitstrecke hinauf auf das Wetterkreuz. Die Fitstrecke zeichnet sich vor allem durch ihre Steilheit aus. Auf knapp 800 Höhenmeter kann man sich auf jeden Fall sehr kaputt machen, weil es im Vertical-Stil nach oben ging.

Die letzten zwei Tage steckten mir in den Beinen, aber ich versuchte durchzubeißen. Durch den Wald schraubten wir uns nach oben und erreichten dann das Wetterkreuz. Eine kurze Pause haben wir uns hier schon erlaubt. Für Bilder und Quatsch. Und um festzustellen, dass es heute sicher wieder fix über 20 Kilometer werden würden. Weiter ging es über die Höllentalrunde, eine ewig lange Forststraßen-Schleife, bis wir dann den Knappensteig fanden. Ein Weg, den wir bis jetzt noch nicht kannten und den wir natürlich direkt ausprobieren mussten, damit wir uns das Stück an der Salzach zurück ersparten.

In der Heimat neues entdecken.

Er führte uns durch einen Graben und wir querten weiter in Richtung Pfarrwerfen. Und kamen schließlich im Talschluss Imlau wieder raus. Und dann, immer noch oberhalb von Werfen, ging es über den Sieben-Mühlen-Weg zurück zum Markt und schlussendlich zu uns. Damit haben wir unseren 3er-Block mit insgesamt 65 Kilometern und 2300 Höhenmetern vollendet und freuen uns jetzt schon fast ein bisschen, dass die Arbeitswoche morgen wieder beginnt.