So richtig rum gekommen sind wir auf den Trails rund um Werfen noch nicht in diesem Jahr. Daher haben wir uns an dem wunderbaren letzten Samstag (30.04.)  wieder einmal eine Heimatstrecke gewählt und etwas die Trails variiert. Los ging es wieder einmal bei uns zu Hause in Werfen, unterhalb der Burg über die Salzach hinauf auf dem unteren Straßenteil zum Parkplatz der Eisriesenwelt. Auch hier kann man den Asphaltanteil reduzieren, indem man die Abkürzungen zwischen den Kehren nimmt. Das haben wir teilweise gemacht, warm ist uns so oder so schon wieder geworden, weil es hier wirklich steil ist.

Oben angekommen kam dann wieder einmal der schönste Teil der Strecke. Die lange Querung unterhalb der steil abfallenden Wände des Tennengebirges im ständigen auf und ab. Und für mich ging es dann ziemlich bergab und mit einer ziemlichen Wucht.

Menschliche Körper können nicht die Form von Wurzeln annehmen.

Ich betonierte mich direkt in massive Wurzeln ein, klingt schmerzhaft, war es auch. Und dann landeten wir bei der Mahdeggalm. Von dort wählten wir den klassischen Aufstieg zur Werfener Hütte. Wir wollten bis zum Tanzboden hinauf. Den erreichten wir nach kurzer Zeit und machten eine kleine Pause. Wunden versorgen, zumindest mental.

Wir liefen dann zur Elmaualm hinab. Nahezu schneefrei erreichten wir die verlassene Elmaualm und liefen über den Altschnee dann die Wiese hinab um den Einstieg in den Grabenhäuslweg zu erwischen. Wir dachten hier würde doch noch mehr Schnee liegen, lag es aber auch nicht. Wir kamen im Downhill schnell voran. Wir entschieden uns allerdings nicht bis nach Werfenweng über den Grabenhäuslweg zu laufen, sondern bei der Abzweigung uns eher wieder Richtung Mahdeggalm zu halten. Ein Forstweg führt vorbei durch den Wald und an ein paar Hochständen, ehe man wieder auf den Zuweg der Mahdeggalm kommt.

Technische Trails findet man hier zwar nicht, aber dafür immer schöne Ausblicke und flowige Phasen. Zurück bei der Mahdeggalm ging es für uns dann runter zum Unterholz-Parkplatz und dann über die Abkürzungen und kleinen Wegerl hinunter zum Keucherbauern. Und dann ganz klassisch wieder hinunter nach Werfen und zurück zu uns nach Hause. Eine feine Trailrunde mit 20 Kilometern und 1300 Höhenmetern und drei glücklichen Gesichtern. Sommer, Sonne, Strand und Meer…..ähmmmm, ne. Der kommt ja erst später.