Der letzte Lauf mit Steve ist schon länger aus. Darum wurde es Zeit, dass wir wieder einmal eine gemeinsame Runde drehen. Dieses Mal aber nicht bei uns, sondern auf den „Hometrails“ von Steve. Also auf nach Bad Reichenhall.

Thumsee extended extended – Oder doch eher der Doomsee ?

Wir freuen uns immer mit Steve eine Runde zu drehen. Dafür gibt es mehrer Gründe:

  1. Die Trails um Bad Reichenhall sind absolut #awesome.
  2. Mit Steve laufen heißt nach ca. 3km schon verkrampfte Waden zu haben. Bei mir (Wu) ist es jedenfalls immer so.
  3. Mr. Ironcalv spricht nicht von Bergauf, sondern wir laufen immer nur kurze „Schnapper“… ich mag seinen Humor.

Und damit ging es gleich los. Der erste kleine „Schnapper“ ging gleich auf die Padinger Alm. Kurz aber schön knackig geht es durch Bärlauchwälder hinauf. Es handelt sich auch um einen historischen Platz. Auf der Padingeralm haben sich Steve und die WuSa´s das erste Mal zu einem gemeinsamen Lauf getroffen. Bei mir ist das Thema schon jetzt wieder erledigt. Meine Waden (Wu) fühlen sich an wie zwei Knoten. Nebenan bei Steve #läuft es noch. IronCalv neben mir, spürt natürlich nichts.

Von der Padinger Alm geht es gleich in den ersten kurzen Downhill zum Listwirt und weiter zum Listsee. Und dann kommt der erste richtig steile „Schnapper“: der High-Voltage Climb. Oh man. Ich muss oder gehe, in weiser Voraussicht auf die Strecke die noch kommt, in den „Beast-Modus“ um ein wenig Kräfte zu sparen. Spüre aber den Atem vom Mr. 30times Iron Calv in meinem Nacken. Ich spüre meine Beine schon nicht mehr. Aber egal ist ja nur kurz. Sabrina hängt uns an den Fersen bzw. an den Waden. Luke hingegen läuft mal vor, um dann wieder zurück zu laufen, um dann wieder nach vorne an uns vorbei zu laufen. Ich denke nur daran, wie ich diese Steigung überleben soll mit Steve im Nacken. Stehen bleiben ist keine Option, da ich sonst unter die Waden komme.

Nach dem High-Voltage Climb kommt der entspannte Teil der Runde: Es geht zuerst einmal in Richtung Thumsee und dann um ihn herum. Dabei laufen Steve und ich gerade noch einem größeren Steinschlag aus dem Weg. Natürlich haben wir nichts davon mitbekommen. Sabrina, die hinter uns warten musste bis alle Steine auf dem Weg lagen, allerdings schon. Sie hat uns ausführlich darüber berichtet. Also doch eher der Doomsee als Thumsee? Glück gehabt. (Anmerkung: Also immer schön aufpassen, auf diesem Abschnitt!)

Schnapper des Grauens!

Nach der Thumsee-Umrundung geht es in den „Schnapper des Grauens“ zum Kugelbachbauern. Pfoa! Dieses Stück ist so abartig und hat auch immer schöne Stufen im Trail. So dass die Oberschenkel und Waden so richtig zu glühen beginnen. Bei mir hilft der Beast-Modus auch nichts mehr, ich drehe mich um und schau auf Sabrina. Auch Sie sieht eher verzweifelt aus, aber das mögen wir ja!  Zum Glück hat auch dieser „Schnapper“ ein Ende und es geht weiter in Richtung Bad Reichenhall.

Wir laufen ja bekanntlich die Runde mit dem Namen „Thumsee extended“. Da wir aber kurz die Strecke umplanen und noch die Bürgermeisterhöhe und den dazugehören kurzen und letzen „Schnapper“ der Tages einbauen, wird die Strecke zu: „Thumsee extended extended“.

Nachdem wir auch diesen Anstieg hinter uns haben genießen wir den Ausblick auf den Hochstaufen und Bad Reichenhall. Wunderbare Trails gibt es hier. Und es verwundert auch nicht, dass einer der stärksten Trailrunner Deutschlands neben Steve 😉 aus dieser Ecke kommt. Es gibt Trails ohne Ende. Also ein Gebiet für Feinschmecker.

Nach einer kleinen Pause geht es in den finalen Downhill nach Bad Reichenhall und somit auch wieder zu unserem Startpunkt. Was für eine traumhafte 20 Kilometer-Runde mit fast 1000 Höhenemetern. Wir sind glücklich, Steves Waden auch. Danke fürs guiden! Hier geht es zum Bericht von Steve.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Runden in diesen Gebiet: Bei der Trail-Raid in knapp drei Wochen! #pornös