Nach einigen „Trailruns“, musste wieder einmal ein Berglauf her, ganz klassisch. Heißt: Steil und anstrengend. Ziel: Die Werfener Hütte, unsere „zweite“ Heimat. Ich weiß gar nicht wie oft ich, wir, schon oben waren. Perfekt bewirtet, von Anja und Gerhard, liegt die Hütte wunderschön über dem Salzachtal, ein herrschaftlicher Platz. Wir treffen oben eigentlich immer Leute, die man kennt –  Freunde, Bekannte, Kletterer und Bergsteiger gleichermaßen. Zu dem kommt hinzu, das die Hütte für lange Zeit die Heimat meiner Familie gewesen ist. Schon mit 3 Jahren bin ich das erste Mal alleine und ohne Hilfe hinauf gegangen (mir wurde es jedenfalls so erzählt). Und es war über all die Jahre immer wieder ein Platz für viele schöne Stunden. Um neue Projekte und Ziele zu finden und um zu Träumen von den vielen Bergen, Gipfeln, Routen die wir ALLE noch besteigen und klettern müssen (oder doch eher dürfen!).
Damit es aber doch nicht ganz so schnell hinauf ging, habe ich diesmal wieder ein paar „Umwege“ eingebaut. Die Strecke sollte ja nicht zu kurz sein.
 
Die Strecke
Gestartet bin ich wie immer, wenn es mich „laufend“ auf die Werfener Hütte, verschlägt beim M-Preis in Pfarrwerfen. Mit Roxanne in Dauerschleife ging es zunächst schön flach zum Warmlaufen an der Salzach entlang nach Werfen bis zur Eishöhlenstraße. Über diese dann weiter zum Parkplatz Eisriesenwelt. Von hier zur Mahdeggalm, dann weiter über den „Suppenwald“ zum Giesschartenweg und in Richtung Hochthronleiter. Der Griesschartenweg ist dann auch der steilste Abschnitt, bei dem ich immer wieder einen massiven Aggregateausfall habe. Auch dieses Mal wieder. Schön. Perfekt. Traumhaft. Sabrina und mein Bruder haben bereits auf mich gewartet. Besonders gefreut hat mich, dass ich auch einen Arbeitskollegen getroffen habe. Zusammen haben wir auch diesmal schöne Stunden verbracht, hoch über dem Salzachtal.
 
Dieser Ausblick entschädigt nämlich für ALLES !